CS-04 Projekt Roadkill

Florian Heigl; florian.heigl@boku.ac.at

Worum geht es im Citizen Science Projekt
Als Roadkill werden alle im Straßenverkehr zu Tode gekommenen Tiere bezeichnet. Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr werden nur zu sogenanntem „jagdbarem Wild“ erhoben. Daten zu allen anderen Tierarten – auch zu gefährdeten Tierarten, wie zum Beispiel Amphibien – fehlen.

Welche Relevanz hat Roadkill?
Straßen zerschneiden die Lebensräume vieler Tierarten. Daher überqueren Tiere Straßen, wenn sie z.B. auf Nahrungssuche sind, sich Paarungspartner suchen oder wenn sie zwischen Winterquartier und Sommerquartier wechseln.
Auch für den Menschen hat Roadkill Relevanz – Tiere auf der Fahrbahn stellen für Autofahrerinnen und Autofahrer eine große Gefahr und auch eine große ethische Belastung dar. Nicht nur Zusammenstöße mit großen Wildtieren wie Hirsch, Wildschwein und Co verursachen jährlich Personen- und Sachschäden – auch kleine Tiere wie Igel und Kröte können Schäden verursachen, da immer wieder Unfälle durch Ausweich- und Bremsmanöver passieren.

Wie kann man mitmachen? Was ist das Ziel der Challenge?
Das Ziel unserer Challenge ist es einen handlichen Pocket-Guide zur einfachen Bestimmung der am häufigsten überfahrenen Tiere zu erstellen. Dieser soll Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern den Einstieg ins Projekt erleichtern.
Dazu suchen wir Menschen, die uns bei folgenden Aufgaben behilflich sein können:

  • Erstellung der Texte.
  • Zurverfügungstellung von Fotomaterial.
  • Grafische Aufbereitung des Guides.
  • Hilfe bei der Vorbereitung für den Druck.

Jede oder jeder, der uns bei einer dieser Aufgaben helfen kann ist herzlich willkommen und kann sich bei uns über office@roadkill.at melden. Die Zusammenarbeit wird durch Workshops in Wien, aber auch online durchgeführt, sodass eine Teilnahme aus ganz Österreich möglich sein wird.

Kurze Beschreibung des Projektziels
Unser klares Ziel ist die Anzahl an Roadkills soweit wie möglich zu reduzieren, indem wir den Ursachen der Roadkills auf den Grund gehen.
Der erste Schritt dazu ist einen Überblick über Anzahl, Umfang und Verbreitung von Roadkills zu bekommen.
Übergeordnet soll das Projekt Roadkill zur Sensibilisierung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer beitragen.