CH-05 Naturwissenschaft und Technik von der griechisch-römischen Antike bis ins 21. Jahrhundert

ao.Univ.Prof. Dr. Herbert Bannert
emer. o.Univ.Prof. Dr. Franz Römer
MMag. Dr. Sonja Martina Schreiner

Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Wien

TQW2Subject area: Verhaltensforschung
What it is: Naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse reichen oft erstaunlich weit zurück in die Vergangenheit. Nicht selten haben sie eine verschlungenere, zuweilen aber auch eine deutlich geradlinigere Entwicklungsgeschichte, als man gemeinhin annimmt. Zum Wesen dieser komplexen Erkenntnisprozesse gehören – wenig überraschend – bahnbrechende Entdeckungen, erstaunlicher Weitblick und verblüffende Einsichten (und das bei gleichzeitigem Fehlen moderner Apparaturen)! Doch auch absonderliche Fehleinschätzungen, abstruser Aberglaube und temporärer Wissensverlust sind nicht ausgeblieben. (So wusste man schon in der Antike um die Kugelgestalt der Erde – ein kulturelles und wissenschaftliches Erbe, das verlorenging und erst mühsam und unter Gefahren für die Neuentdecker wiedergewonnen werden musste.) Zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen wurden bereits vor langer Zeit als so spannend, so wichtig und so lehrreich eingestuft, dass eine Aufbereitung für alle Altersklassen erfolgte – wenn auch mit wechselndem Erfolg und beträchtlicher methodischer Variation in den unterschiedlichen Epochen. Einblicke in das tatsächliche know how oder das, was man dafür hielt, bietet folgende kleine Auswahl aus einem nahezu unendlichen Themenfeld:

  • Warum es lebensgefährlich sein kann, Architekt zu sein: Das Schicksal des Apollodor von Damaskus
  • Aristoteles und Theophrast über Magnetismus und Elektrizität
  • Naturwissenschaft(en) in der „Naturalis historia“ des Älteren Plinius
  • Wie lernten junge Leute Physik im 18. Jahrhundert?
  • Abriss der Baustoffkunde oder Wer hat den Beton erfunden?

Oder – um mit Heraklit zu sprechen: „Alles fließt.“