Autor: mklein

OA-03 FUTURECRAFT 4 A SOCIAL CITY VIENNA Digital Scenarios and Sustainable Development Goals

Eveline Wandl-Vogt
Enric Senabre Hidalgo
Amelie Dorn
Barbara Piringer
Thomas Palfinger
Renato Rocha Souza
Aleyda Rocha
Margot Prinz
Andreas Brandner

Fachgebiet: Sustainable Development
Was ist es: exploration space bietet in Zusammenarbeit mit dem Ars Electronica Research Institut „knowledge for humanity (k4h+)“, der knowledge.city Wien und der Social City Vienna Interaktionen an, die zu sozialen Innovationen der beteiligten Akteure im Kontext der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen auf persönlicher Ebene beitragen (Good Life Goals GLG). Im Einklang mit dem Hauptziel der ERN, den BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, aktiv an der Wissenschaft teilzunehmen, wird der exploration space mit den Teilnehmenden einen Wissens-Co-Design-Prozesses teilen, der Teil der Erkundungsraummission für ein soziales Wien der Zukunft ist.
Dazu werden die Teilnehmenden im Rahmen innovativer bürgerwissen-schaftlicher Strategien für die Stadt- und Stadtszenarien an einem kollaborativen Kartierungsprozess mit digitalem Fokus arbeiten und so zu Informationslandschaften für eine nachhaltigere Zukunft beitragen. Die Sitzung, die auf experimentellen, von WissenschaftlerInnen entwickelten partizi-pativen Designmaterialien basiert, ist auch eine Gelegenheit, mehr über die SDGs zu erfahren, die verschiedene Bereiche der Dringlichkeit auf globaler Ebene für eine nachhaltige Entwicklung behandeln, wie z.B. den Abbau von Ungleichheiten oder den Schutz der Umwelt. Die MitarbeiterInnen sprechen deutsch, englisch, katalanisch, portugiesisch, spanisch.

exploration space in collaboration with ars electronica, knowledge city vienna and Social City Vienna is envisioning interactions concerning citizen innovation and the UN’s Sustainable Development Goals (SDGs) on a personal level (Good Life Goals GLG). Following the main aim of ERN to give every citizen the opportunity to actively participate in science, the space will share with participants an ongoing process of a knowledge co-design process which is part of exploration space mission.
For this, in the context of innovative strategies for citizen science regarding the city and urban scenarios, participants will engage in a collaborative mapping process with a digital focus, contributing to information landscapes for more sustainable futures. The session, based on experimental participatory design materials developed by researchers, is also an opportunity for knowing more about the SDGs, which address various areas of urgency at the global level for sustainable development, such as reducing inequalities or protecting the environment. The staff members speak german, english, catalan, portuguese, spanish.

OA-31 Balanced Manufacturing- Can you beat the production planning bot?

[:de]DI Benjamin Mörzinger

Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik, TU Wien

UntitledSubject area: Balanced Manufacturing
Was es ist: Die Auftragsplanung in einer modernen Fabrik ist ein schwieriges Unterfangen. Welche Maschinen sollen wann Betrieben werden, um einen optimalen Betrieb zu ermöglichen? Und wodurch zeichnet sich ein solches Optimum überhaupt aus? Und was passiert, wenn sich plötzlich die Prioritäten ändern?
Im Forschungsprojekt BaMa (Balanced Manufacturing) wurde ein Werkzeug entwickelt, welches genutzt werden kann, um all diese Fragen zu beantworten. Versetzen Sie sich in die Lage eines/einer Produktionsverantwortlichen und versuchen Sie, ein besseres Ergebnis als unser Algorithmus zu finden![:en]DI Benjamin Mörzinger

Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik, TU Wien

UntitledSubject area: Balanced Manufacturing
Was es ist: Die Auftragsplanung in einer modernen Fabrik ist ein schwieriges Unterfangen. Welche Maschinen sollen wann Betrieben werden, um einen optimalen Betrieb zu ermöglichen? Und wodurch zeichnet sich ein solches Optimum überhaupt aus? Und was passiert, wenn sich plötzlich die Prioritäten ändern?
Im Forschungsprojekt BaMa (Balanced Manufacturing) wurde ein Werkzeug entwickelt, welches genutzt werden kann, um all diese Fragen zu beantworten. Versetzen Sie sich in die Lage eines/einer Produktionsverantwortlichen und versuchen Sie, ein besseres Ergebnis als unser Algorithmus zu finden!

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OA-28 Radiologie und Rapid Prototyping in der Archäologie

Maga phil. Ulrike Weinberger, RT
Prof-FH DI(FH) Godoberto Guevara R. PhD
Christian Schneckenleitner MSc. MSc

FH Campus Wien

Fachgebiet: Radiologietechnologie
Was ist es: 2010 wurden im Rahmen von Umbauarbeiten im Bereich des Karlsbaus der Grazer Burg – erbaut im Jahre 1570/71 mehrere menschliche Skelette aufgefunden und es wurde eine archäologische Grabung initiiert (Dr. Astrid Steinegger (FIALE/Stadt Graz, Abteilung Kultur und Wissenschaft, Land Steiermark (Referat für Wissenschaft und Forschung) und Bundesdenkmalamt (Abteilung Archäologie)).
Publ: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 43, 2013

Eines der Skelette (Bestattung 10 / SE 39) wies Spuren von Gewaltverletzungen auf. Neben einer traumatischen Verletzung des Schädels durch einen ca. 8 cm langen Metallbolzen – daher die Bezeichnung als „Bolzen-Georg“, wies der Schädel zusätzliche Verletzungen am Schädeldach bzw. am Stirnbein auf. Aufgrund der Verletzungsmuster wird eine Todesursache durch massive Gewalteinwirkung angenommen.

Neben der anthropologischen Untersuchung (Dr. Silvia Renhart, Universalmuseum Joanneum, Abt. Archäologie & Münzkabinett – Schloss Eggenberg) wurde ein radiologisches Bildgebungsverfahren angewendet. Mittels Computertomographie (CT) wurden hochauflösende Schnittbilder des Skeletts angefertigt und die Daten wurden mittels spezieller Software dreidimensional rekonstruiert, sodass ein virtuelles Modell v.a. des Schädels erstellt werden konnte. Anhand der guten Visualisierung durch das 3D-Modell in Zusammenschau mit forensischen Analysen konnte ein wahrscheinlicher Verletzungshergang rekonstruiert werden (Datenbearbeitung Dr. A. Bornik, LBI Graz).

Die Datensätze wurden an der FH Campus Wien segmentiert und es wurde mittels Rapid Prototyping Technologie ein 3D Modell produziert (Maga. U. Weinberger, Prof-FH (DI) FH G. Guevara R. PhD, C. Schneckenleitner MSc. MSc.).
Das Modell wurde für Ausstellungs- und Lehrzwecke fotorealistisch bemalt und mittels eines 3D Oberflächen Scanners optisch aufgenommen. Anschließend wurde vom Modell selbst eine 3D Visualisierung erstellt.

Wissenschaftliche Station: Es wird das Modell vom „Bolzen-Georg“ voraussichtlich in einem ausgrabungsähnlichen Lage präsentiert. Zusätzlich wird ein Plakat gezeigt in dem das Projekt beschrieben wird. Im weiteren werden in einem Monitor 3D Rekonstruktionen und Simulationen aus den Originaldaten vom CT gezeigt. Wir werden eventuell mit dem Oberflächen 3D Scanner live scannen.

Fotocredits: © FH Campus Wien

OA-27 Spiel: Fang das Virus X13

Univ.Prof. Dr. Agata Ciabattoni
Univ.Prof. Dr. Prof. Stefan Szeider
Univ.Prof. Dr. .Laura Kovacs
Assistant Professor Magdalena Ortiz

Vienna Center for Logic and Algorithms (VCLA) an der Technische Universität Wien

Fachgebiet: Informatik
Was ist es: Mach mit bei dem Spiel Fang das Virus X13, das sich in einem Computernetwork versteckt, das für die Analyse der medizinischen Daten über Organtransplantationen verwendet wird. X13 muss mit Bots gefangen werden, damit es nicht diese Daten beschädigen kann. Wie viele Bots werde gebraucht, um das Virus zu fangen?

Das Spiel zeigt wie effizienter Algorithmen entwickeln kann. Die Algorithmen ohne Computer kennen zu lernen?

Ada Lovelace (1815-1852), die ganz ohne Computer und rein durch informatisches Denken Geschichte als erste Programmiererin schrieb, ist Namensgeberin des Projektes ADA – Algorithmen Denken Anders.

ADA steht für eine kreative Auseinandersetzung mit informatischem Denken, das alle Bereiche der Digitalisierung, die für Innovation, Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind, gestaltet. Damit alle Talente der Gesellschaft gefördert werden, stellt das Projekt eine der größten deutschsprächigen Materialsammlungen zum informatischem Denken für Kinder und Erwachsene dem online-hub ADA zur Verfügung – CS Unplugged.

Das Projekt ist organisiert durch VCLA an der TU Wien und gefördert durch Wirtschaftsagentur Wien.

CS-01 Österreich forscht: Finde dein Projekt

Dr. Florian Heigl
Mag. Daniel Dörler

Universität für Bodenkultur Wien

Fachgebiet: Citizen Science
Was ist es: Die Besucherinnen und Besucher können während der ERN auf Österreich forscht aus über 40 Forschungsprojekten ihr persönliches Projekt finden. Dazu können Sie die Filterfunktion verwenden und werden auch persönlich beraten, damit sie ihr neues Citizen Science Projekt finden.

OA-54 Gibt es eine zweite Erde?

Dr. Manfred Steller
DI Karl Hofmann
DI Harald Ottacher
Dr. Christoph Lhotka

Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Fachgebiet: Weltraumforschung
Was ist es: Ende des Jahres ist der Start des europäischen Weltraumteleskops CHEOPS geplant. Es ist die erste Weltraummission, deren Ziel es ist, Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, im Detail zu charakterisieren. CHEOPS wiegt rund 200 kg und trägt ein Teleskop von 30 cm Durchmesser. Der Kleinsatellit wird aus 800 km Höhe dreieinhalb Jahre lang etwa 500 helle Sterne beobachten, um mehr über die potenziell lebensfreundlichen Bedingungen auf ihren Planeten zu erfahren.
Versuchen Sie mit einem Funktionsmodell von CHEOPS selbst einen Planeten näher zu bestimmen. Lassen Sie ihre Kinder ein Papiermodell des Weltraumteleskops und Raketen basteln und nehmen Sie die Bauanleitung für ein Lego-Modell mit nach Hause!
Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) beschäftigt sich seit knapp 50 Jahren mit Planeten inner- und außerhalb unseres Sonnensystems. Neben CHEOPS ist das IWF derzeit an 19 weiteren internationalen Weltraummissionen beteiligt, die von ESA, NASA & Co. geleitet werden. Es ist das einzige Institut in Österreich, das weltraumtaugliche Messgeräte im großen Rahmen entwickelt und baut.

OA-11 Draw your Game: Mit Zeichnen Programmieren

Mag.a phil Magdalena Holczik
Sandra Esch

Kinderbüro der Universität Wien

Fachgebiet: Programmieren (Coding)
Was ist es: Schnapp dir einen dicken Stift, ein Blatt Papier und starte dein Experiment als Spiele-ProgrammiererIn. Mit wenigen Strichen, gut auf deinem Blatt platziert, kannst du loslegen und deine Kreation an ein Computerprogramm zur Übersetzung in ein „Jump and Run“ Spiel übergeben. Funktioniert es nicht? Versuche es gleich nochmal, du kennst den Übersetzungs-Algorithmus jetzt schon ein wenig. „Trial and Error“, nennt man diese Art des Ausprobierens im Englischen. Es hilft Prozesse zu verstehen und oftmals das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Was bei uns im Vordergrund steht, ist der Spaß an der eigenen Kreation, zB. an deinem Spiel. Wir freuen uns schon aufs Ausprobieren. Du auch?
Die Station wurde für Kinder ab 6 Jahren konzipiert. Wir haben ein Tool ausgewählt, das einen schnellen Einstieg durch die physische Aktion des Zeichnens bietet. Die Übersetzung ins Digitale erfolgt unmittelbar durch einen Screenshot. Hier fängt die vertiefende Auseinandersetzung an. Wie interpretieren die Algorithmen der Software meine Vorlage, wo muss ich als gestaltendeR ProgrammiererIn nachjustieren um einen nachvollziehbaren Spielablauf zu erzielen? Der „Trial and Error“ Ansatz, das systematische Ausprobieren im Entwicklungsprozess, steht hier im Vordergrund. Das Spiel kann in der Tiefe mehrerer Levels angelegt werden.

OA-08 Das Mikrobiom unserer Stadt

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf

FH Campus Wien

Fachgebiet: Mikroorganismen
Was ist es: An dieser Station präsentieren wir unsere Forschung im Feld der urbanen Metagenomik. Wir zeigen die mikrobiellen Gemeinschaften die in Städten gefunden wurden, ihre Funktion und den Einfluß den sie auf uns Menschen haben. Wir zeigen wie wir Proben nehmen und wie man DNA extrahieren kann (mit Do-It-Yourself Anleitungen).
Besucher haben die Chance selbst DNA-Swabs von Oberflächen zu nehmen und können online abstimmen welche Probe analysiert und veröffentlicht werden soll.

OA-42 ATRIA – Technology, Research and Innovation for everyone

Hölzl Manuel
Macan Jure
Lurger Christian
Fischer Rene
Zach Alexander
Deimel Stefan

Association for Technology, Research and Innovation Austria (ATRIA)/em>

Fachgebiet: Talentförderung
Was es ist:
Wir sind die Association for Technology, Research and Innovation Austria (kurz: ATRIA), ein Verein, der technik- und wissenschaftsbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene verbinden und sie durch Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen soll.
Auf unserem Ausstellungsstand möchten wir folgende Dinge vorstellen:

  • Einen selbstentwickelten Pancake-Drucker, bei dem Besucher einen Umriss zeichnen können und dann vom Pancake-Drucker, einem 3D-Drucker-ähnlichen Gerät, einen Pfannkuchen in der selbstgezeichneten Form erhalten.
  • 3D-Drucker
  • Ein Lasercutter, mit dem Softkekse graviert und anschließend verteilt werden.

OA-44 Hallstatt virtuell

Hans Reschreiter, NHM Wien
Josef Prenner

Bergbauforschung Hallstatt, Naturhistorisches Museum,
Prähistorische Abteilung

Ilja Slamar, Scenomedia, Salzwelten GmbH

Fachgebiet: Bergbauforschung
Was ist es: An der Station wird der prähistorischen Bergbau in Hallstatt mittels VR vorgestellt.

1996 wurde Hallstatt in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Den Großteil dieses Kulturerbes stellen die tief im Salzberg verborgenen prähistorischen Bergwerksspuren dar. Durch die unzähligen erhaltenen Funde können die Jahrtausende alten Bergbau sehr detailliert rekonstruiert werden. Die meisten archäologischen Fundstellen sind aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Um dennoch einen Eindruck der Lebens- und Arbeitswelt vor Jahrtausenden vermitteln zu können, wurde eine virtuelle Tour durch den Salzberg realisiert und die Arbeitsabläufe in einer bronzezeitlichen Abbaukammer für Virtual Reality umgesetzt. Damit können nun die größten bekannten prähistorischen untertägigen Abbaukammern hautnah erlebt werden und es kann in den Arbeitsalltag der Bergleute vor über 3000 Jahren eingetaucht werden. Der „virtuelle Berg“ stellte einen wichtigen Schritt in der Vermittlung und der Erhaltung dieses Weltkulturerbes dar.

©Photo:  I. Slamar, J. Prenner/Scenomedia; D. Brandner, H.  Reschreiter/NHM Wien; Salzwelten GmbH

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