Kategorie: FT

FT-01 „Bildung bringt Frau weiter!“ – Infostand der FH Campus Wien

Mag.a Ursula Weilenmann

FH Campus Wien

Fachgebiet: Gender & Diversity Management
Prozess: Frauen und Mädchen brauchen nach wie vor Selbstbewusstsein und Mut, um neue Berufs- und Ausbildungswege einzuschlagen. Der FH Campus Wien ist es deshalb ein wichtiges Anliegen, Frauen besonders zu ermutigen, technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen zu absolvieren!
Mit über 6.500 Studierenden ist die FH Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den Departments Angewandte Pflegewissenschaft, Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheitswissenschaften, Soziales, Technik sowie Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik steht ein Angebot von mehr als 60 Studien- und Lehrgängen in berufsbegleitender und Vollzeit-Form zur Auswahl.
Die FH fördert Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen und unterstützt Studentinnen der technischen Studiengänge durch spezielle Angebote dabei, erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen – z. B. durch die FiT-Vorqualifizierung des AMS Wien für das Bachelorstudium „Computer Science and Digital Communications“ bzw. ein vergleichbares technisches Bachelor-Studium und Seminare wie „Gehaltsverhandlung für Frauen“.
www.fh-campuswien.ac.at/gd

WS-04 WLAN Hotspots: Topf voll Gold oder Büchse der Pandora?

Silvie Schmidt, BSc MSc

FH Campus Wien, Studiengang IT-Security

Fachgebiet: IT-Security Prozess: Kennst Du das auch? Das Monatsende rückt näher, das Datenguthaben am Smartphone ist schon längst aufgebracht. Wie gut, dass es mittlerweile so viele offene WLAN Hotspots gibt: einfach am Handy ein WLAN ohne Schloss auswählen, vielleicht noch kurz eine Bestätigung wegklicken und schon kann unterwegs wieder gesurft und auf Instagram gepostet werden und mittels Whatsapp ist man auch wieder erreichbar.

Aber wie schaut das mit der Sicherheit aus? Ist es einfach für Dritte, meine Daten mitzulesen? Oder braucht es da schon eine Hackerin auf Geheimdienst-Niveau?

Wir werfen zuerst einen Blick darauf, wie Passwörter, WLAN-Verschlüsselung und offene WLAN Hotspots funktionieren. Dann probieren wir selbst aus, wie schwer (oder leicht) es ist, ein Passwort zu cracken und an einem Hotspot mitzulauschen. Teste selbst: Wie sicher ist mein Passwort?
Ist es leicht, ein Passwort zu cracken?

Hinweis im Programm: Wer hat, bringt eigenes Smartphone oder Tablet mit.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: ab 10 Jahren
Klassenstärke: max. 15 / halbe Klassenstärke
Dauer: 50 Minuten

WS-05 Verpackungen verstehen

DI DI Dr. Victoria Krauter
Vivienne Nieuwenhuizen

FH Campus Wien

Fachgebiet: Kreativität
Prozess: Die Verpackungsbranche ist ein traditionell männlich dominierter Zweig, wobei diese Zahl rückläufig ist und in den letzten Jahrzehnten einen weiblichen Aufschwung erhielt. Zu erkennen ist dieser Anstieg an Frauen innerhalb der Studierenden der Studiengänge Verpackungstechnologie und Nachhaltiges Ressourcenmanagement. Es herrscht ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.
Zusätzlich ist der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement zu einem überwiegenden Teil weiblich.

Um den weiblichen Anteil weiter zu erhöhen und Mädchen bzw. Frauen anzusprechen, wird der Stand ausschließlich von Frauen betreut und soll somit ein ansprechendes und angenehmes Umfeld für die Zielgruppe schaffen.

Verpackungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Ohne ein entsprechendes Verpackungssystem, wären unter anderem längere Transportwege und der Verkauf von bestimmten Produkten nicht möglich.

Im Detail betrachtet ist das Ziel, dem Publikum die verschiedenen Aspekte der Verpackung näher zu bringen und auf die Relevanz sowie die Ressourcenschonung aufmerksam zu machen.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: Oberstufe
Klassenstärke: max. 20
Dauer: 25 Minuten

OA-28 Radiologie und Rapid Prototyping in der Archäologie

Maga phil. Ulrike Weinberger, RT
Prof-FH DI(FH) Godoberto Guevara R. PhD
Christian Schneckenleitner MSc. MSc

FH Campus Wien

Fachgebiet: Radiologietechnologie
Was ist es: 2010 wurden im Rahmen von Umbauarbeiten im Bereich des Karlsbaus der Grazer Burg – erbaut im Jahre 1570/71 mehrere menschliche Skelette aufgefunden und es wurde eine archäologische Grabung initiiert (Dr. Astrid Steinegger (FIALE/Stadt Graz, Abteilung Kultur und Wissenschaft, Land Steiermark (Referat für Wissenschaft und Forschung) und Bundesdenkmalamt (Abteilung Archäologie)).
Publ: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 43, 2013

Eines der Skelette (Bestattung 10 / SE 39) wies Spuren von Gewaltverletzungen auf. Neben einer traumatischen Verletzung des Schädels durch einen ca. 8 cm langen Metallbolzen – daher die Bezeichnung als „Bolzen-Georg“, wies der Schädel zusätzliche Verletzungen am Schädeldach bzw. am Stirnbein auf. Aufgrund der Verletzungsmuster wird eine Todesursache durch massive Gewalteinwirkung angenommen.

Neben der anthropologischen Untersuchung (Dr. Silvia Renhart, Universalmuseum Joanneum, Abt. Archäologie & Münzkabinett – Schloss Eggenberg) wurde ein radiologisches Bildgebungsverfahren angewendet. Mittels Computertomographie (CT) wurden hochauflösende Schnittbilder des Skeletts angefertigt und die Daten wurden mittels spezieller Software dreidimensional rekonstruiert, sodass ein virtuelles Modell v.a. des Schädels erstellt werden konnte. Anhand der guten Visualisierung durch das 3D-Modell in Zusammenschau mit forensischen Analysen konnte ein wahrscheinlicher Verletzungshergang rekonstruiert werden (Datenbearbeitung Dr. A. Bornik, LBI Graz).

Die Datensätze wurden an der FH Campus Wien segmentiert und es wurde mittels Rapid Prototyping Technologie ein 3D Modell produziert (Maga. U. Weinberger, Prof-FH (DI) FH G. Guevara R. PhD, C. Schneckenleitner MSc. MSc.).
Das Modell wurde für Ausstellungs- und Lehrzwecke fotorealistisch bemalt und mittels eines 3D Oberflächen Scanners optisch aufgenommen. Anschließend wurde vom Modell selbst eine 3D Visualisierung erstellt.

Wissenschaftliche Station: Es wird das Modell vom „Bolzen-Georg“ voraussichtlich in einem ausgrabungsähnlichen Lage präsentiert. Zusätzlich wird ein Plakat gezeigt in dem das Projekt beschrieben wird. Im weiteren werden in einem Monitor 3D Rekonstruktionen und Simulationen aus den Originaldaten vom CT gezeigt. Wir werden eventuell mit dem Oberflächen 3D Scanner live scannen.

Fotocredits: © FH Campus Wien

OA-08 Das Mikrobiom unserer Stadt

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Alexandra Graf

FH Campus Wien

Fachgebiet: Mikroorganismen
Was ist es: An dieser Station präsentieren wir unsere Forschung im Feld der urbanen Metagenomik. Wir zeigen die mikrobiellen Gemeinschaften die in Städten gefunden wurden, ihre Funktion und den Einfluß den sie auf uns Menschen haben. Wir zeigen wie wir Proben nehmen und wie man DNA extrahieren kann (mit Do-It-Yourself Anleitungen).
Besucher haben die Chance selbst DNA-Swabs von Oberflächen zu nehmen und können online abstimmen welche Probe analysiert und veröffentlicht werden soll.

OA-19 Os.car Racing Team der FH Campus Wien

Patrick Klarer

FH Campus Wien, Os.car Racing Team

Fachgebiet: Konstruktion, Fertigungstechnik, Simulation, Fahrzeugtechnik
Was ist es: Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb von Studierenden. Ziel ist es, innerhalb von zwei Semestern einen Rennwagen zu konstruieren, zu fertigen und zu testen. Danach treten die Rennboliden bei Rennevents gegeneinander an. Das Os.Car Racing Team der FH Campus Wien präsentiert seinen Rennboliden aus der Saison 2019 mit welchem drei Bewerbe bestritten wurden.

Das Os.Car Racing Team der FH Campus Wien wurde im September 2012 gegründet und besteht derzeit aus über 50 Studierenden verschiedenster Fachrichtungen, wie High Tech Manufacturing, Angewandte Elektronik, Green Mobility, Embedded Systems, Computer Science and Digital Communications. Die Tätigkeitsbereiche im Team sind so vielfältig wie abwechslungsreich: Von Technik über Projektorganisation bis hin zu Wirtschaft und Gesundheit ist alles vertreten.
Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter:
www.campus-racing.at
www.facebook.com/oscar.campus.racing/
#campusracing
#oscarracing

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