Kategorie: sw

SW-07 Muttersprache 2.0 – inhärente Sprache

Dr. Carola Koblitz
Chiara Koblitz

Institut für Sprachwissenschaft der Uni Wien

Fachgebiet: Sprachwissenschaft
Was ist es: In diesem Workshop können Kinder sich mit Fragen auseinandersetzen, sowie: Wie viele Sprachen sprichst du? Welche ist deine Muttersprache, vielleicht deine Vatersprache? In welcher Sprache träumst du? Welche „Abkürzungen“ nimmst du zum schnellen und effizienten Kommunizieren? Entdecke die Sprachen, die du schon innehast und wie du sie verwendest.
Die Partizipanten bekommen einen „Sprachenpass“ mit den neu zu erfahrenden Begriffen und haben dort
auch die Möglichkeit, Sprachstempel zu sammeln, um ihre „inhärenten Sprachen“ zu entdecken, wenn sie am Sprachglücksrad drehen.
Anschließend können sie an der Sprachwand ihre inhärente Sprachen notieren, am Ende
der Veranstaltung können die Besucher erfahren, welche Sprachen sich im Laufe des Events angesammelt haben.
Dauer des Workshops: 1 Stunde und kann von 25 Kindern bzw. einer ganzen Klasse besucht werden.

Infos zum Workshop:
Schulstufe
Klassenstärke: Ganze Klassenstärke
Dauer: 50 Minuten

SW-06 Verpackungen verstehen

DI DI Dr. Victoria Krauter
Vivienne Nieuwenhuizen

FH Campus Wien

Fachgebiet: Verpackungsbranche
Prozess: Die Verpackungsbranche ist ein traditionell männlich dominierter Zweig, wobei diese Zahl rückläufig ist und in den letzten Jahrzehnten einen weiblichen Aufschwung erhielt. Zu erkennen ist dieser Anstieg an Frauen innerhalb der Studierenden der Studiengänge Verpackungstechnologie und Nachhaltiges Ressourcenmanagement. Es herrscht ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.
Zusätzlich ist der Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement zu einem überwiegenden Teil weiblich.

Um den weiblichen Anteil weiter zu erhöhen und Mädchen bzw. Frauen anzusprechen, wird der Stand ausschließlich von Frauen betreut und soll somit ein ansprechendes und angenehmes Umfeld für die Zielgruppe schaffen.

Verpackungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Ohne ein entsprechendes Verpackungssystem, wären unter anderem längere Transportwege und der Verkauf von bestimmten Produkten nicht möglich.

Im Detail betrachtet ist das Ziel, dem Publikum die verschiedenen Aspekte der Verpackung näher zu bringen und auf die Relevanz sowie die Ressourcenschonung aufmerksam zu machen.

Die Station wird in drei Bereiche aufgeteilt, in der die folgenden Punkte sollen dem jungen Publikum nähergebracht werden:

– Was verpacken?
o Anforderungen des Produktes (Lebensmittel, …) an die Verpackung kennen und verstehen lernen

– Richtig verpacken!
o Verpackungsfunktionen (Schutz, Kommunikation, Convenience, Sicherheit) verstehen

– Nachhaltig verpacken!
o Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit (Effektiv, Effizient, Zyklisch, Sicher), Bedürfnisse, Nutzen der Verpackung verstehen

Zu Beginn werden dem Publikum die verschiedenen Aspekte der Verpackung mittels Anschauungsmaterial (Verpackungen und Lebensmittel) sowie einem kurzen Video nähergebracht. Im Anschluss daran erhalten die Teilnehmer eine spielerisch gestaltete Arbeitsaufgabe, in der sie das gesehene/gehörte selbst anwenden müssen. Dabei bekommt das Publikum ein Produkt (Bspw. Eier, Eis, Milch, …) und muss die Anforderungen des Lebensmittels definieren. Im Anschluss daran wird eine Verpackung gewählt, die den Anforderungen des Lebensmittels entspricht. Stimmen die Ansprüche überein, muss der dritte Punkt betrachtet werden und auf die Recyclingfähigkeit geprüft werden.

Materialien:
– Anschauungsmaterial
– Arbeitsaufgabe
– Poster

Infos zum Workshop:
Schulstufe:
Klassenstärke: 20 Kinder pro Workshop
Dauer: 25 Minuten

SW-04 Citizen Science an der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal

Didone Frigerio
Verena Pühringer-Sturmayr
Julia Rittenschober
Eva-Maria Körmer
Gudrun Gegendorfer

Core Facility KLF für Verhaltens- und Kognitionsbiologie, Universität Wien

Fachgebiet: Verhaltens- und Kognitionsbiologie
Prozess: Nach einer allgemeinen Einführung und Vorstellung der MitarbeiterInnen der KLF und der Forschungsprojekte im Bereich der Verhaltensbiologie können die SchülerInnen an verschiedenen Stationen Hands-On Aktivitäten durchführen. Vom Kennenlernen des Beringungssystems (zur Identifizierung der individuell markierten Graugänse und Waldrappe), über das richtige Erkennen der Verhaltensweisen bis zum Kodieren von Videos von Graugänsen und Waldrappen am Nest (Projekt NestCams).

Infos zum Workshop:
Schulstufe: VS, NMS, Gymnasium Unterstufe
Klassenstärke: Ganze Klassenstärke
Dauer: 50 Minuten

SW-05 WLAN Hotspots: Topf voll Gold oder Büchse der Pandora?

Silvie Schmidt, BSc MSc

FH Campus Wien, Studiengang IT-Security

Fachgebiet: IT-Security Prozess: Kennst Du das auch? Das Monatsende rückt näher, das Datenguthaben am Smartphone ist schon längst aufgebracht. Wie gut, dass es mittlerweile so viele offene WLAN Hotspots gibt: einfach am Handy ein WLAN ohne Schloss auswählen, vielleicht noch kurz eine Bestätigung wegklicken und schon kann unterwegs wieder gesurft und auf Instagram gepostet werden und mittels Whatsapp ist man auch wieder erreichbar.

Aber wie schaut das mit der Sicherheit aus? Ist es einfach für Dritte, meine Daten mitzulesen? Oder braucht es da schon eine Hackerin auf Geheimdienst-Niveau?

Wir werfen zuerst einen Blick darauf, wie Passwörter, WLAN-Verschlüsselung und offene WLAN Hotspots funktionieren. Dann probieren wir selbst aus, wie schwer (oder leicht) es ist, ein Passwort zu cracken und an einem Hotspot mitzulauschen. Teste selbst: Wie sicher ist mein Passwort?
Ist es leicht, ein Passwort zu cracken?

Hinweis im Programm: Wer hat, bringt eigenes Smartphone oder Tablet mit.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: ab 10 Jahren
Klassenstärke: max. 15 / halbe Klassenstärke
Dauer: 50 Minuten

SW-14 IGNAZ SEMMELWEIS, DER „RETTER DER MÜTTER“

MMag. Dr. Sonja Martina Schreiner

Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Wien

Fachgebiet: Philologie
Prozess: Ignaz Semmelweis hätte heuer seinen 201. Geburtstag (1818-1865) gefeiert. Ohne seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur Spitalshygiene und zu Desinfektionsmaßnahmen wäre das Risiko, bei einer Geburt und bei Operationen jeglicher Art schwer zu erkranken oder gar zu sterben, erschreckend hoch geblieben. Seine akademische „Eintrittskarte“ in das Wiener Allgemeine Krankenhaus war eine interessante botanische Arbeit über das Leben der Pflanzen, die der 26jährige 1844 in Wien publizierte und die es verdient, etwas genauer betrachtet zu werden.
Doch für den jungen Arzt lief es nicht so, wie er sich das erträumte:
Seine Fortschrittlichkeit und Unbeirrbarkeit hat vielen der alteingesessenen Mediziner nicht gefallen. Semmelweis, der alle retten wollte, musste erkennen, dass man ihm unüberwindbare Mauern errichtete (wozu auch gehörte, dass seine Gegner ihn öffentlich ablehnten und heimlich seine Methoden anwandten). Die Dauerbelastung ruinierte seine
Gesundheit: 1865 wurde er unter einem Vorwand in eine Nervenheilanstalt eingeliefert und dort so misshandelt, dass er zwei Wochen später an einer Blutvergiftung starb. Erst nach seinem Tod bekam er die Ehrenbezeichnung „Retter der Mütter“.
Ignaz Semmelweis ist nicht nur einer der bedeutendsten Mediziner, die es je gegeben hat, er war auch ein guter Autor und wurde später zum Helden eines Theaterstücks, mehrerer Filme und eines Jugendbuchs – viele Gründe, dem zu seinen Lebzeiten verkannten Mann einen Schulworkshop zu widmen, in der Ihr als Teilnehmer/innen erfahren werdet, wie im 19.
Jahrhundert naturwissenschaftliche und medizinische Forschung betrieben wurde und welche Probleme dabei auftreten konnten.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: Unter- oder Oberstufe
Klassenstärke: Volle Klassenstärke
Dauer: 50 Minuten

SW-03 Hedgehog – Educational Robotics Controller

Clemens Koza
Christoph Hackenberger

Practical Robotics Institute Austria (PRIA)

Fachgebiet: Robotics, smartphones and programming

hedgehogProzess: Wir stellen den von uns entwickelten Robotercontroller namens “Hedgehog” vor. Mithilfe des Controllers kann man einen eigenen Roboter bauen und auch direkt programmieren. Über eine App am Smartphone kann man den gewünschten Code eingeben, der dann mittels Buttondruck auf den Controller geladen wird und ausgeführt wird. Während der Ausführung stellt das Smartphone Ansichten zur Verfügung, in denen man Informationen zum Programm sieht und das Programm gezielt steuern kann. Am Stand wird gezeigt, wie ein aktuelles Exemplar des Hedgehog Controllers einen kleinen fahrenden Roboter steuert. Der Roboter ist dazu ausgelegt, einer einfachen Linie zu folgen, die am Boden aufgeklebt ist. Besucher können dann mit dem verbundenen Smartphone auch selbst ausprobieren, das Programm anzuhalten, fortzusetzen, leicht abzuändern, etc. Zusätzlich können die einzelnen Sensoren und Motoren des Roboters auch manuell angesteuert werden.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: Ab 10 Jahren
Klassenstärke: ganze Klassen
Dauer: 50 Minuten

SW-02 TeaTime4 Schools

Dr. Taru Sandén (AGES)
Mag. Helene Berthold (AGES)
Dr. Elena Kinz (Open Science)
Mag. Julia Auer (Open Science)

Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES)
Open Science – Lebenswissenschaften im Dialog

Fachgebiet: Mikrobiologie
Prozess: Im Projekt TeaTime4Schools schlupfen SchülerInnen in die Rolle von Citizen Scientists und fuhren wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der Ökologie, Mikrobiologie und auch Molekularbiologie durch. Gesamt etwa 3600 SchülerInnen in ganz Österreich bestimmen durch ein recht einfaches Experiment- den TeaBag Index- wie viel organisches Material in den Boden ihrer Umgebung wie schnell zersetzt wird. Dafür graben sie Teebeutel auf einer nahe der Schule gelegenen Grünfläche, einem Wald oder einem Maisfeld ein und notieren GPS-Daten. Nach drei Monaten werden die Teebeutel wieder ausgegraben, getrocknet, gewogen, sowie eine Bodenprobe gezogen und die Ergebnisse samt GPS-Daten in eine Karte eingetragen. Anhand dieser Karte können weltweit Daten verglichen werden. So können beispielsweise der Einfluss von Standort und Bodenzusammensetzung auf die Zersetzungsgeschwindigkeit analysiert werden. Warum macht man das? In Boden hausen viele kleine Lebewesen und Organismen, die abgestorbene Pflanzen abbauen und den daraus entstehenden Kohlenstoff in Form von Kohlendioxid (C02) in die Atmosphäre abgeben. Große Mengen an CO2 wiederum tragen zur Erderwarmung bei. Die Abermillionen Mikroorganismen im Boden spielen dabei eine wesentliche Rolle- genau dieser Rolle geht das Projekt TeaTime4Schools auf den Grund.

Programm
10 Min – Kurze Projektpräsentation des Projekts: Was steckt dahinter und was machen die Projektschulklassen?

20 Min – TeaBag Index Jagd: Schulerlnnen bekommen Pflanzentopfe in denen Teebeutel vergraben sind. Es werden unterschiedliche Kulturen verwendet, damit können die Schulerlnnen an einem Hands-on Beispiel sehen, dass verschiedene Boden zu unterschiedlichen Zersetzungsraten des pflanzlichen Materials im Teebeutel fuhren. Anhand einer BodenInformationstafel werden die Boden im Pflanzentopf erklärt und verglichen.

25 Min – Bilderrätsel: Es werden 3 Faktoren präsentiert, die die Zersetzung beeinflussen. Die Schulerlnnen müssen Bilder, die bestimmte Szenarios zeigen, den richtigen Faktoren zuordnen. Außerdem lernen die SchülerInnen dabei den Kohlenstoffkreislauf kennen.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: 1. und 2. Klasse Unterstufe I NMS als auch 3. und 4. K1asse Unterstufe I NMS
Klassenstärke: Volle Klassenstarke
Dauer: 50 Minuten

SW-01 Robo Wunderkind

Mathias Kutschera
Kira Schimmel

Robo Technologies GmBH

Fachgebiet: Robotik
Prozess: Roboter bauen und programmieren, kinderleicht.
Robo Wunderkind macht genau das möglich. Mit den preisgekrönten Bausteinen können Kinder ab 6 Jahren spielerisch experimentieren, diese auf viele verschiedene Arten zusammenbauen und selbst einen echten, voll funktionsfähigen Roboter erschaffen. Dank der visuellen Anleitungen in den beiden mitgelieferten Apps (Robo Code und Robo Live), entdecken Kinder die Funktionen jedes Bausteins und die daraus entstehenden Möglichkeiten. Durch das Zusammenstecken der bunten Bauteile, bauen Kinder coole einzigartige Roboter und erlernen dabei die Grundlagen des Programmierens. Unsere Apps sind zusammen mit Kinderpsychologen entwickelt und verwenden keine Worte, nur visuelle Symbole um Lernerfahrung in Spaß und fesselndes Open-End-Spiel zu verwandeln.

Das Forschen mit Robo Wunderkind fördert die Kreativität und das Denkvermögen und unterstützt Ihre Kinder dabei, schon frühzeitig die Liebe zum Lernen zu entdecken.

Infos zum Workshop:
Schulstufe: 6 bis 12 Jahre = 1.- 6. Schulstufe
Klassenstärke: 12-14 Kinder
Dauer: 50 Minuten

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